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Äpfingen

Oschersleben

Abstand zu Wohnsiedlung (Barabein) 400 m 2400 m
Streckenlänge 3100 m 3600 m
Streckenbreite 10-12 m 10-13 m
Wir sind nicht gegen den Motorsport, aber die geplante Anlage bei Äpfingen ist zu nahe an Wohnsiedlungen und sehr knapp über dem Grundwasserspiegel.
BI Riedhalde Äpfingen

Beiblatt im Gemeindeblatt vom 16.10.03

Infoblatt Befürworter Ortschaftsrat Äpfingen

Motopark Äpfingen

Die Mitglieder des Ortschaftsrates Äpfingen: E. Ehrhart, H. Glutsch, J. Jenke, Ingo Landthaler und J. Sager

E. Ehrhart, H. Glutsch und J. Jenke haben sich bei der Ortschafsratswahl 2004 nicht mehr aufstellen lassen.

J. Sager wurde 2004 nicht wieder gewählt.

Nachtrag: 02.12.04

möchten hiermit die Einwohner der Gemeinde Maselheim und insbesondere die Äpfinger Bürger über die Gründe íhres Abstimmungsverhalten bezüglich des Bauvorhabens Motopark informieren.

Wir haben diesem Bauvorhaben nach gewissenhafter Prüfung und unter der Vorraussetzung, dass alle gesetzlichen Vorschriften und insbesondere die Lärm- und Umweltvorschriften eingehalten werden, zugestimmt.

Ausschlaggebend für diese Zustimmung war:

1.) Es handelt sich hierbei um ein in Privatbesitz befindliches Grundstück, auf das die Gemeinde keinerlei Einfluss und Wünsche bezüglich anderer Gewerbemöglichkeiten nehmen kann.

2.) Es handelt sich hier um eine private Investorengruppe, die selbstständig entscheidet, in welches Objekt sie ihr Geld investiert.

3.) Die Gemeinde muss im Gegensatz zu anderen Gewerbegrundstücken keinerlei Vorkosten tragen.

4.) Die Investitionssumme liegt bei ca. 14 Mill. Euro, was eine sehr große Summe für diese Gemeinde ist, die auch zum Teil den Firmen in dieser Region zu Gute kommen wird..

Regionalpolitisch gesehen ist der Motopark Schwaben völliger Unsinn. Er ist ökologisch schädlich und arbeitsmarktpolitisch ineffizient. Statt einer langfristigen Strukturpolitik präsentiert die Investorengruppe den Gemeinderäten und Ortschaftsräten sowie Bürgerinnen und Bürgern in der Gesamtgemeinde Maselheim und OT Äpfingen nur einen Strohhalm - ohne wirkliche Perspektiven anzubieten, also Arbeits- und Ausbildungsplätze. Arbeitsplätze erhofft man sich aus dem Umfeld des Motorsports. Doch zu diesen Teilen des Gesamtprojektes gibt es mehr Spekulationen als klare Fakten.

5.) Es entstehen gerundet ca. 40 Arbeitsplätze, die mit Sicherheit unserer Region zufallen werden, weil es sich hier meist um Plätze im Niedriglohnbereich handelt. Um diese Arbeitsplätze durch Handwerksbetriebe zu ersetzen, müssten ca. 10-15 Betriebe entstehen, die allerdings zu den ansässigen Betrieben in Konkurrenz stehen würden. Außerdem wäre dann noch die Frage zu klären, welche Arbeiten dann diese Betriebe verrichten sollen.

6.) Als weiteren Grund unserer Entscheidung sehen wir den Synergieeffekt, der durch diese Anlage entstehen könnte. Es können sich hier in einigen Jahren Firmen niederlassen, die mit Fahrzeugtechnik, Fahrzeugsicherheit oder ähnlichen technischen Produkten auf dem Markt sind und hierfür eine Test- oder Prüfstrecke benötigen.

Außerdem ist der größte Bereich dieser Anlage dem Fahrsicherheitszentrum zugeordnet, was ebenfalls für unsere Entscheidung eine Rolle spielte.

Betonen möchten wir noch, dass wir in unserer Entscheidung keinesfalls von Seiten der Investorengruppe beeinflusst wurden. Wir haben diesbezüglich keine unsachlichen Briefe oder Telefonanrufe erhalten. Diese Briefe und Anrufe erhielten wir leider von Seiten der Gegner dieser Anlage.

Vielmehr ist es so, dass wir jede Auskunft vom Planer erhalten haben und er keiner unserer Fragen ausgewichen ist. Auch ist es auf Grund unserer Gespräche zu einigen Zugeständnissen von Seiten des Planers gekommen und so konnte die Anlage etwas verträglicher gestaltet werden.

Bericht Ehi.-Tagblatt 14.04.03
Reiff räumt ein, dass bei den ersten Plänen der Motorsport im Zentrum stand und dann erst das Fahrsicherheitstraining an Gewicht gewann, das auch deshalb, weil dieser Zweig sich den Genehmigungsbehörden einfacher vermitteln lässt.

Rückseite Blatt 2

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn sich Mitglieder der BI nicht mit allen Mitteln um eine Ablehnung dieses Bauvorhabens gemüht hätten, sondern auch mit sachlichen Diskussionen und Vorschlägen an diesen Gesprächen teilgenommen hätten. Es wären dann mit Sicherheit noch wesentlich bessere Lösungen zu Stande gekommen.

Wir können den Bürgern der Gemeinde Maselheim und insbesondere den Bürgern von Äpfingen versichern, dass wir in der Vergangenheit immer nach reiflicher Überlegung und Prüfung und nach besten Wissen und Gewissen unsere Entscheidungen getroffen haben und dies auch in diesem Fall und in Zukunft so handhaben werden. Wir haben hier nicht über eine Rennsportanlage entschieden, sondern über die Vorteile, die sich dieser Region damit bieten. Jedes andere Bauvorhaben in dieser Kiesgrube hätten wir genauso gewissenhaft geprüft und entschieden.

Zum Schluss möchten wir noch eine Ergänzung und kleine Änderung bezüglich des BI- Infoblattes vom 02.10.2003 anbringen. Sie dient lediglich der objektiven Betrachtung. Sicherlich haben dies die verantwortlichen Mitglieder der BI nur Übersehen oder keinen Wert darauf gelegt.

Diese Punkte wurden von uns ergänzt bzw. verbessert:

Ja zum Motopark

Nein zum Motopark

Gemeinderat Maselheim 15.:6
Ortschaftsrat Äpfingen 5:3
Gemeinderat Schemmerhofen - einstimmig

Gemeinderat Warthausen einstimmig
ÖgB 8:1
ÖDP einstimmig
B90/Grüne 9:6
Batringen einstimmig (wurde vergessen) angefügt vom Webmaster

Einen Vergleich Motopark Äpfingen mit Motopark Oschersleben ist nicht möglich, weil der Motopark in Äpfingen nur eine Fläche von ca. 32 ha und der in Oschersleben ca. 120 ha

Das stimmt so nicht - ausserdem was haben ha mit der Rennstrecke zu tun?
Die Rennstrecken sind relevant
- Oschersleben verfügt über 3,6 km Länge im Motopark und in Äpfingen sind 3,1 km geplant.

Der Motopark Oschersleben hat 85 ha - siehe Internetseite
die Off-Road-Strecke mit 30 ha liegt ca. 10 Automin. entfernt - siehe Internetseite.

hat. Außerdem ist in Äpfingen ein Fahrsicherheitszentrum mit ca. 25 ha geplant während es in Oschersleben nur ca. 0,8 ha Fläche hat.

Dass Oschersleben ganz andere Dimensionen hat zeigt sich schon daran, dass die Rennstrecke in Oschersleben ursprünglich als Formel 1 Strecke gebaut wurde.

Wir möchten nochmals alle Bürger darauf hinweisen, dass wir gerne bereit sind uns jeder sachlichen und konstruktiven Diskussion zu stellen, allerdings nicht bereit sind, uns auf unsachliche und persönlich beleidigende Diskussionen einzulassen, wie wir es leider schon erfahren mussten.

Abstimmung Baltringen gegen den Motopark bei Äpfingen

Impressum © Bi Riedhalde Äpfingen 2004/5