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Bürgerinitiative gegen die Rennstrecke und
das Fahrsicherheitstrainingszentrum in Äpfingen
Gem. Maselheim
BI Riedhalde Äpfingen

Gemeindeblatt Warthausen

Kurzbericht über die Sitzung des Gemeinderats
Warthausen am 22.09.2003
- zurück | SZ-Online "Fark spricht sich gegen Motopark aus"

Zur Gemeinderatssitzung konnte Bürgermeister Fark im bis auf den letzten Platz besetzten Ratssaal der Gemeinde Warthausen zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer aus den betroffenen Teilorten Barabein und Herrlishöfen, aber auch Gäste aus Äpfingen und Maselheim begrüßen.

Motopark-Schwaben

Als Gäste waren in der Sitzung Bürgerneister Braun aus Maselheim und der Vertreter der "Motopark Schwaben" GbR, Herr Armin Reiff, anwesend. Zunächst erläuterte Herr Reiff die Frage der Standortwahl, anschließend wurde das Vorhaben im Detail beschrieben.

Im Anschluss daran wurden sowohl Herr Reiff als auch Bürgermeister Braun von den Gemeinderäten zu dem geplanten Vorhaben intensiv getagt. In der darauf folgenden Diskussion lehnten Bürgermeister Fark und alle Gemeinderäte das Vorhaben einhellig ab, wobei die Gründe von Landschaftsverbrauch, Lärm und Abgasemissionen, einer möglichen Zunahme des Verkehrs bis hin zu Sorgen bezüglich des Grundwassers und der möglicherweise betroffenen Planung eines interkommunalen Gewerbegebiets reichten.

Es wurden die folgenden Beschlüsse gefasst:

a) Die Gemeinde Warthausen lehnt das Projekt Motopark Schwaben ab.

b) Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der Stellungnahme zum Bebauungsplan "Riedhalde" alle öffentlichen und privaten Belange geltend zu machen, auf die sich das Projekt auswirkt.

c) Die Verwaltung wird beauftragt, beim Regierungspräsidium Tübingen die Durchfiihrung eines Raumordnungsverfahrens anzuregen, gegebenenfalls mit rechtlichen Schritten zu erzwingen.

d) Mit..der Erarbeitung der Stellungnahme und der not- wendigen Schritte zur Durchfiihrung eines Raumordnungsverfahrens wird ein Rechtsanwaltsbüro beauftragt; ferner sind alle rechtlichen Schritte zu prüfen, die im Interesse der Gemeinde sind.

e) Der Gemeinderat fordert Bürgermeister Fark auf, den Beschluss des Gemeinderats auf allen politischen Ebenen zu unterstützen.

Verkehrslandeplatz Biberach

Zu diesem Tagesordnungspunkt konnte Bürgermeister Fark Frau Egle von der Planstatt Senner in Überlingen begrüßen. Frau Egle stellte ihre Planungen fiir Lärm- und Sichtschutz- wälle zwischen dem geplanten Hangar und dem Siedlungs- teil "Rappenhalde" in Birkenhard vor. Es könnten hier drei größere Erdwälle entstehen, die bis zu fiinf dBA (Dezibel) Geräuschminderung und vor allem einen umfassenden Sicht- schutz bieten. Die Firma Liebherr ist bereit, diese Lärm- und Sichtschutzwälle als Ausgleichsmaßnahme fiir die Erweite- rung des Verkehrslandeplatzes Biberach um eine Startab- bruchstrecke zu erstellen.

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