Fränkischer Tag - Presseberichte zum Thema Motorpark in Ebern
auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände
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Reiff fährt weiter mehrgleisig
Auch Motorpark in Äpfingen für schwäbischen Planer nicht vom Tisch
von Eckehard Kiesewetter
EBERN. Diplom-Ingenieur Armin Reiff, der den „Rotapark“ in Ebern projektiert, will auch an den Plänen für einen Motorpark im schwäbischen Äpfingen (Gemeinde Maselheim) festhalten.
„Der fränkische Standort Ebern tangiert nicht Äpfingen", erklärte der Projektleiter jetzt und hält damit an der Idee fest, an einer Reihe von Standorten in gebührender Entfernung eine Kette von Motorparks mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu errichten.
Während Reiff in Ebern das volle Vertrauen der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb" (g.e.b.b.) genießt, ist man in Maselheim nach wie vor skeptisch. Nicht des Projektes, sondern der finanziellen Sicherheit wegen. Anders als im Eberner Fall, wo der g.e.b.b. die Investoren angeblich inzwischen bekannt sind, hat Armin Reiff den Schwaben bislang weder Ross noch Reiter genannt. Die Idee, auf einer rund 32 Hektar großen Fläche in einer Kiesgrube nahe Äpfingen den „Motorpark Schwaben“ zu bauen, hat für Maselheims Bürgermeister Elmar Braun „an Attraktivität nicht eingebüßt", wie er kürzlich erklärte.
Die Verfahren für den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans in Äpfingen ruhen zwar seit Monaten, könnten aber rasch wieder angekurbelt werden. Eine Reihe von Firmen, die sich bei dem Projekt „andocken“ wollten, habe der Gemeinde unvermindertes Interesse bekundet.
„Wir machen weiter, sobald es einen Vertrag mit einem Investor gibt", stellt Bürgermeister Braun klar. Am Projekt „Motopark" will er festhalten, womöglich auch ohne den Planer Armin Reiff.
Doch da meldet Reiff Protest an. Das Projekt sei urheberrechtlich geschützt. Aus eigener Tasche, so argumentiert er, habe er 150 000 Euro in das Projekt in Schwaben gesteckt und ein tragfähiges Konzept vorgelegt. Ohne ihn geht also auch in Äpfingen nichts.