|
"Motopark Schwaben" - Demonstration und Bürgerversammlung
Erste Bürgerversammlung zu diesem Thema, obwohl der Bebauungsplanentwurf schon am 15.09.03 vom Gemeinde- und Ortschaftsrat mehrheitlich bewilligt worden ist - siehe Bericht
12.10.05 Info-Anzeigenblatt Biberach
"Motopark Äpfingen ist nicht vom Tisch"
ÄPFINGEN (le) - "Der Fränkische Standort "Ebern" tangiert nicht Äpfingen", erläutert Projektleiter Armin Reiff gegenüber INFO.
Klar äußerte er, dass der Standort Äpfingen nicht zur Disposition steht. Zumal er bereits aus eigener Tasche mehr 150.000 Euro an Fremdkosten bezahlt habe. Auch weist er den Vorwurf zurück, die Finanzierung sei unsicher gewesen sei. Es liegt ein tragfähiges Konzept auf dem Tisch. Nach wie vor soll ein Netzwerk von mehreren Motoparks entstehen - mit Äpfingen. Dass er in den vergangen Monaten keinen Kontakt zum Bürgermeisteramt in Maselheim hatte, erklärt Armin Reiff mit Zeitdruck aber er sei auch frustriert gewesen, dass er meistens, abgesehen von Bürgermeister Elmar Braun und den befürwortenden Gemeinderäten, als Einzelkämpfer fungiert habe. Auch weist er darauf hin, dass das Projekt urheberrechtlich geschützt ist und nicht über sein Kopf hinweg realisiert werden kann.
Die Spitze INFO-Feder (Toni Ledermann)
Motopark noch nicht gestorben
Projektentwickler Reiff weist Gedanken weit von sich, er habe mit dem Motopark Schwaben nichts mehr am Hut. Nachdenklich sollten doch einige werden, da Reiff in Bayern mit offenen Armen aufgenommen wurde. Warum wohl? Klar - da solch ein ehrgeiziges Projekt die Wirtschaft stärkt und den Tourismus beflügelt. Investitionen von 15 Millionen Euro und rund 70 Arbeitsplätze sind starke Argumente, die heute wichtiger den je sind. Deshalb haben sich Bürgermeister Elmar Braun, mehrheitlich sein Gemeinderat und weitere Personen für dieses Vorhaben stark gemacht. Interessant ist auch, dass Armin Reiff eine staatliche Gesellschaft, die "Bundeswehr - Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb" (g.e.b.b.) in Ebern von seiner Seriosität überzeugt hat. Jetzt ist es an der Zeit, dass alle, die dieses Motopark-Projekt befürworten, sich zusammensetzen und endlich "Nägel mit Köpfen" machen. Sonst ist es zu spät dazu.
|