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dann auf Biberacher CDU-Fraktion zum "Motopark Schwaben"
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26.11.2004 „Motopark Schwaben“ - Positive Impulse überwiegen
CDU-Fraktion befürwortet Motopark und bekräftigt die überörtliche Bedeutsamkeit
Das Thema „Motopark Schwaben“ ist für einige ein Reizthema. Die SPD hat in der Gemeinde Maselheim und im Ortsteil Äpfingen im Rahmen des letzten Kommunalwahlkampfes versucht mit einer Anti-Motopark-Kampagne Stimmung zu machen und Stimmen zu gewinnen. Sie ist damit kläglich gescheitert. Über die unrühmliche Rolle der SZ in diesem Zusammenhang will ich hier weiter kein Wort verlieren.
Man könnte nun meinen, die Anforderung eines Gutachtens sei die Fortführung des Versuches gewesen, das Unternehmen Motopark zu verhindern. Ich unterstelle dieses der Biberacher Verwaltung ausdrücklich nicht.
Auch wenn das RP im Dezember 2003 das Vorhaben „Motopark Schwaben“ als ein Vorhaben bezeichnet hat, das kein „raumordnerisch bedeutsames Vorhaben“ sei, hat die CDU-Fraktion schon in ihren Diskussionen/Beratungen dazu im Monat Juni dieses anders praktiziert. Das Gutachten war aus unserer Sicht, für unser Verhalten pragmatisch und nicht dogmatisch gesehen also allein vom Ergebnis betrachtet, überflüssig. Es kommt zu einem Schluss, den wir von uns aus schon gezogen hatten.
Ein Gelände mit weit über 30 ha in einem ehemaligen Kiesabbaugebiet, das nicht wie vor über 30 Jahren vorgesehen in einen See verwandelt bzw. aufgeschüttet werden sollte, dieses Gebiet, das nun in ein Zentrum für Motorsport, Motorspass und Fahrsicherheit ausgebaut werden soll, zwingt die gesamte Raumschaft automatisch zu einer Abwägung. Zu einer Abwägung in Bezug auf die zu befürchtenden Nachteile, die möglicherweise eintreten könnten aber auch in Bezug auf die zu erwartenden Vorteile für die Gemeinde Maselheim und die ganze Region.
Als Nachteil ist sicher zu sehen, dass hier Gebäude und Straßen entstehen, die den allerdidngs so oder so schon geschundenen - Boden versiegel. Wenn die Anlage angenommen wird, werden viele Besucher kommen, die die üblichen Belästigungen mit sich bringen werden. Von den Motorsportveranstaltungen wird sicher zeitlich sehr begrenzt eine Lärmbelästigung ausgehen, das ist solchen Veranstaltungen immanent. Gefahren für das Grundwasser müssen durch entsprechende Regelungen im Bebauungsplan in den Griff bekommen werden. Bedenken, wie sie zum Beispiel von der Bürgerinitiative „Riedhalde Äpfingen“ formuliert werden, werden von den Stellen, die sich von Amts wegen damit zu befassen haben, sicher berücksichtigt werden.
Was dort pssieren soll hat für uns nicht nur überörtliche Bezüge, es ist darüber hinaus überörtlich bedeutsam. Optimistisch erhoffen wir uns positive Impulse vielfäldtiger Art. Arbeitsplätze werden geschaffen werden, Aufträge an Firmen werden für den Bau und für die Unterhaltung der Anlage erteilt werden, Besucher werden sich in der Umgebung umschauen, sie werden Einrichtungen wie Geschäfte, Gaststätten, Hotels und Museen besuchen.
In der Abwägung mit möglichen negativen Aspekten für den Ortsteil Äpfingen, für die Gesamtgemeinde Maselheim für die Nachbargemeinde Warthausen und für den gesamten übrigen Raum der Verwaltungsgemeinschaft, also in voller Verantwortung bezüglich der Überörtlichkeit dieser Entscheidung kommt die CDU-Fraktion zum Ergebnis, dass wir den Stimmführer der Stadt Biberach beauftragen, im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft der Änderung des FNPs dahingehend zuzustimmen, dass die planungsrechtliche Absicherung des Motopark- Schwaben auf der Gemarkung Maselheim erfolgen kann.
In sofern stimmt die CDU-Fraktion dem Beschlussantrag zu.
H.-J. Dullenkopf
Fraktionsvorsitzender
der CDU im Gemeinderat